Die oberlausitzischen Mundarten

Die Oberlausitzer Mundart, Äberlausitzer Mundoart, ist ein Dialekt, der heutzutage ausschließlich im äußersten Süden der Oberlausitz gesprochen wird. Er gehört zu den Mitteldeutschen Dialekten. Seine genaue Herkunft und Verwandtschaft zu bestimmen ist recht schwer. Es wird angenommen, dass diese Form des Dialektes von fränkischen Siedlern stammt, welche sich in dieser Region niedergelassen hatten. Vom obersächsischen Dialekt unterscheidet sich die Mundart vor allem durch das Nichtvorhandensein der Konsonantenerweichung und das Nichtverwenden der hier üblichen französischen Lehnwörter.
Das wohl auffälligste Kennzeichen der Oberlausitzer Mundart ist das rollende "R", das im vorderen Mundbereich gebildet wird und das "L". Die Einheimischen bezeichnen ihre Sprechweise als kwurrln (quirlen).

Karte der oberlausitzischen Mundarten Westlausitzisch Neulausitzisch Ostlausitzisch Suedlaustzisch

Karte der oberlausitzischen Mundarten

 

Quelle: Portal e.V. - in Anlehnung an den Bergmann-Atlas und in Zusammenarbeit mit

Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden(SLUB)
- diverse Suchergebnisse, z.B. Sächsische Mundart;

Dr. des. Christina A. Anders (UNI-Kiel)
- diverse Veröffentlichungen, z.B. http://www.wahrnehmungsdialektologie.uni-kiel.de/bibliographie;

Gunter Bergmann
- diverse Veröffentlichungen, z.B. "Wörterbuch der obersächsischen Mundarten";

 

Legende:

Mundart-Video(s) auf der entsprechenden Einzelkarte