20 Jahre Sächsische Akademie der Künste

Die sächsische Kunstministerin, Dr. Eva-Maria Stange, hat der Sächsischen Akademie der Künste bei einer Festveranstaltung im Dresdner Landhaus zum 20-jährigen Bestehen gratuliert: „Wir sind der Sächsischen Akademie der Künste sehr dankbar, dass sie aktiv Debatten zur aktuellen Situation unserer Gesellschaft und den Diskurs über das, was ihre Identität,
ihre kulturelle Konstitution und ihre Zukunft ausmacht, begleitet. Die Akademie tritt für Weltoffenheit ein und unterstützt das Engagement der von den Kultureinrichtungen getragenen Initiative für ein weltoffenes Dresden. In ihrem Appell, die Probleme zu lösen, indem Sorgen und Fragen mit Sorgfalt und Verantwortung von Stimmungen, Ressentiments und dem Schüren von Ängsten getrennt werden, hat die Akademie wichtige Akzente gesetzt“, unterstrich Dr. Stange in ihrer Rede. „Ich wünsche der Akademie, dass sie auch in ihrem dritten Jahrzehnt ihre kulturelle und ästhetische Beratungskompetenz immer wieder in das Geschehen im Freistaat Sachsen einbringt.“ Die Kunstministerin bezeichnete die Sächsische Akademie der Künste als unverzichtbareren Bestandteil der kulturellen Infrastruktur Sachsens. Sie sei dabei keine Förderinstitution für die allgemeine Kunst- und Kulturförderung, denn diese Aufgabe würden im Freistaat auf regionaler Ebene die Kulturräume wahrnehmen, überregional liege dies in den Händen der Kulturstiftung des Freistaates. Die Trias der Unterstützung sächsischer Kulturpolitik wird ergänzt durch den Sächsischen Kultursenat, der der kulturpolitischen Beratung der Staatsregierung diene. Die Akademie wiederum sei ein Forum, das deutlich stärker eine Verwurzelung in die verschiedenen Kunstsparten unterhalte. Dr. Stange: „Zu Zeiten unserer krisengeschüttelten, komplexen Welt erleben wir, dass diese Institutionen gemeinsam ihrer jeweiligen Verantwortung gerecht werden und deutliche Zeichen für Toleranz und Mitmenschlichkeit setzen, für unsere Grundwerte schlechthin.“ Die 1996 als Einrichtung des Freistaates Sachsen gegründete Sächsische Akademie der Künste ist die jüngste der auf Länderbasis bestehenden Akademien der Künste in Deutschland. In der politischen Umbruchzeit nach 1989/90 regten Künstler und Kunsttheoretiker, unter ihnen der Publizist und Essayist Friedrich Dieckmann, der Bildhauer Wieland Förster, der Musikvirtuose Ludwig Güttler, der Schauspieler Friedrich-Wilhelm Junge und der Kunsthistoriker Werner Schmidt, die Schaffung einer Akademie der Künste an, um die „Freiheit und Anspruch der Kunst gegenüber Staat und Gesellschaft“ zu vertreten, die Überlieferungen des sächsischen Kulturraums zu pflegen und die Öffentlichkeit mit dem Werk der Mitglieder und mit aktuellen künstlerischen Entwicklungen des In- und Auslandes bekannt zu machen.
Verfasser: Xonia Sax | erstellt am 17.06.2016
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57. Plauener Spitzenfest kann starten

Höhepunkt an Höhepunkt reiht sich aneinander beim 57. Plauener Spitzenfest. Vom 10. bis 12. Juni wird für das größte Volksfest der Region wieder die gesamte Innenstadt in eine riesige Partymeile verwandelt. „Wir freuen uns auf viele Besucher“, betonte Thomas Münzer, Vorsitzender des Vereins Plauener Spitzenfest bei der Vorstellung des Programms. 24 Seiten
dick ist das Heftchen, in dem alles aufgelistet ist, was der Verein Plauener Spitzenfest gemeinsam mit vielen Vereinen, Organisatoren und anderen Helfern sowie zahlreichen Unterstützern und Sponsoren auf die Beine gestellt hat. Zahlreiche Höhepunkte gibt es auf dem Altmarkt. Nach der Eröffnung am Freitag wird „Karat“ auf der großen Bühne stehen, Samstag dann „Elaiza“ und “Telleen & The Party Police“. Sonntag gibt es Public Viewing zur Fußball-EM mit der Party Band „Biba und die Butzemänner“. Zum Abschluss dürfen sich die Besucher auf ein großes Feuerwerk freuen.
Ein weiterer Höhepunkt wird am Samstag im Vogtlandtheater die Spitzenfestgala unter dem Sujet "Spitze auf Spitze" sein. Dem Publikum werden musikalische Höhepunkte, in Plauener Spitze verschiedenster Facetten gewandet, präsentiert. Spannung verspricht auch der Wettbewerb Spitzenklamotten 2016. Unter dem Motto "Chapeau - gut behu(e)tet" dreht er sich um experimentelle Kopfbedeckung. Vernissage ist am 3. Juni in der Galerie Forum K, wo die Ergebnisse der Öffentlichkeit bis zum Spitzenfest präsentiert werden. Die Sieger erhalten am Sonntag auf der großen Bühne ihre Preise.
Eine neue Ausgabe der Schlemmermeile lockt mit „Sehen-Hören-Genießen“ in die Marktstraße. Mit dabei sind unter anderem der Teeladen und die Süßstoffe.
„Um den Textilmarkt mit seinem einmaligen Angebot von Spitze und Stickereien, antik und aktuell, Textilkunst, Design und Handwerk noch besser ins Festgeschehen einzubinden, kann er erstmals im sanierten Hof des historischen Rathauses von der Marktstraße aus besucht werden“, erläutert Thomas Münzer.
Zu den zahlreichen Mitgestaltern gehören die Tischtennisspieler vom Post SV, die bereits das 11. Turnier in die Kurt-Helbig-Sporthale durchführen, und die Evangelische Jugend Vogtland, die auf viele Teilnehmer am Open Air Gottesdienstauf dem Altmarkt hofft. Weitere Informationen unter www.plauen.de/spitzenfest
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Sachsen, erlesene Kultur und Service

Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH startet in die Sommersaison 2016 - Gerüstet mit ServiceQualität DeutschlandLTV Sachsen
Wer erlesene Kultur und Service erleben will, ist in Sachsen an der richtigen Adresse.
Gerüstet mit ServiceQualität Deutschland startet Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH in die Sommersaison 2016 Sachsen ist Kulturreiseziel Nummer 1 in Deutschland. Jede 4. Kulturreise der Deutschen führt ins Reiseland. Oft sind die über 1.000 hiesigen
Schlösser, Burgen und Gärten dabei das Ziel. Ein Blick in die Statistik beweist ihre Beliebtheit: Über 12 Prozent aller Tagesreisen der Deutschen führen in Schlösser, Museen, Zoos, Freizeitparks oder Kirchen. Der Landestourismusverband Sachsen e.V. - LTV SACHSEN geht allein von 149 Mio. Tagesreisen in Sachsen aus.
Auch wenn es darum geht, erlesene Kultur mit Top-Service zu kombinieren, ist Sachsen stark. Heute wurden mit Burg Mildenstein, Schloss Rochlitz sowie Schloss Nossen / Klosterpark Altzella drei Einrichtungen der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH - SBG vom LTV SACHSEN erstmalig mit „ServiceQualität Deutschland, Stufe I“ ausgezeichnet. Neun verteidigten das Qualitätssiegel Anfang 2016 erfolgreich, zwei weitere bereits 2015. Die sächsischen Schlösser, Burgen und Gärten konnten im ersten Quartal 2016 240.000 Besucher begrüßen. Ebenso erfreulich die landesweite Bilanz: 1,3 Mio. Gäste buchten in den ersten drei Monaten des Jahres 3,5 Mio. Übernachtungen. Das entspricht einem Zuwachs von 5,2 bzw. 3,9 Prozent. „Der Kulturreisende von heute ist 50 Jahre und älter, hoch gebildet und verfügt über ein mittleres bis hohes Einkommen - eine anspruchsvolle Klientel mit ausgeprägtem Qualitätsbewusstsein, die Service und Komfort wertschätzt“, weiß Manfred Böhme, Direktor des LTV SACHSEN. „Umso mehr freuen wir uns, dass die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten mit Top-Qualität überzeugen und sich mittlerweile 14 der insgesamt 16 staatlichen Einrichtungen bei ServiceQualität Deutschland engagieren. Mit Schloss Nossen konnten wir nach 13-jährigen Bestehen der Initiative zudem den 300. Qualitätsbetrieb in der sächsischen Qualitätsfamilie willkommen heißen“, zieht Böhme positive Bilanz. Für die Zertifizierung haben die Schlossbetriebe gemeinsam rund 120 Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung erarbeitet, die im kommenden Jahr umgesetzt werden. Für dieses Engagement wurden die drei Einrichtungen Burg Mildenstein, Schloss Rochlitz sowie Schloss Nossen / Klosterpark Altzella heute auf der Albrechtsburg Meißen erstmalig mit „ServiceQualität Deutschland, Stufe I“ ausgezeichnet, acht weitere sowie die Zentrale verteidigten die bestehende Zertifizierung Anfang 2016 erfolgreich. Zwei Schlossbetrieben gelang dies bereits in 2015. „Serviceorientiertes Arbeiten ist für unser Unternehmen und unsere Aufgaben in den sächsischen Schlössern, Burgen und Gärten unerlässlich“, so Dr. Christian Striefler, Geschäftsführer der SBG. „Der Servicegedanke ist eine Grundlage einiger unserer Kernaufgaben: des Vermittelns und Bewirtschaftens. Wir wollen, dass unsere Gäste und Besucher sich willkommen fühlen.“
Verfasser: Xonia Sax | erstellt am 17.06.2016
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Sächsische Kulturtage in Europas Kulturhauptstadt

In Europas Kulturhauptstadt werden in den nächsten Tagen Künstler aus Sachsen an verschiedenen Orten zu erleben sein: Die Sächsische Staatskanzlei veranstaltet in Breslau vom 3. bis zum 10. Juni „Sächsische Kulturtage“. „Sachsen und Niederschlesien verbindet eine europäische Partnerschaft. Es ist im wörtlichen Sinne naheliegend, dass sächsische
Künstler die Kulturhauptstadt Breslau würdigen. Wir möchten gemeinsam feiern und mit dem Programm auch neugierig machen und unsere Freunde in Breslau dazu einladen, sächsische Kultur kennenzulernen. Ein weiterer Anlass ist das 25. Jubiläum der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages“, sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich im Vorfeld. Geplant sind während der Kulturtage insgesamt zwölf Veranstaltungen an ausgewählten besonderen Orten, unter anderem in der Breslauer Synagoge, dem Kulturzentrum Zamek im Schloss Lesnica, einer ehemaligen Brauerei sowie dem Sächsischen Verbindungsbüro in Breslau. Geplant sind Konzerte, Theaterprojekte, Lesungen und Ausstellungen, präsentiert werden außerdem Kurzfilme. Mit dabei sein werden unter anderem das Philharmonische Kammerorchester aus Dresden, das Derevo-Tanztheater und Banda Internationale. Die Band ist erst vor wenigen Tagen von Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit einem Sonderpreis für Projekte zur kulturellen Teilhabe geflüchteter Menschen geehrt worden.   Das detaillierte Programm als Broschüre online ansehen: http://www.sk.sachsen.de/download/Programmbroschuere.pdf
Verfasser: Anne Burgold | erstellt am 02.06.2016
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Sommerkabarett im Zoo Leipzig

Bereits zum neunten Mal lädt das Kabarett-Ensemble der Leipziger Funzel zum Sommerkabarett in den Zoo Leipzig ein. Das diesjährige Programm trägt den Titel „So wahr uns Spott helfe“ und verspricht vom 22. Juli bis 5. August bissig-vergnügte Aufführungen in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland. Neben dem eigentlichen Kabarett runden das Buffet im Marché-Restaurant
Patakan sowie der Zugang in den abendlichen, tropischen Regenwald die unterhaltsamen Sommerabende ab. Termine, Karten, Informationen unter: http://leipziger-funzel.de
Verfasser: Thomas Eichberg | erstellt am 11.06.2016
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Fotografie in Bautzen

Pleinair des Fotoklubs Bautzen – u. a. mit Matthias Bulang, Rolf Dvoracek, Jürgen Matschie und Carmen Schumann – in Großkunitz. 1984. Museum Bautzen.unbekannt
Museum Bautzen verlängert die Sonderausstellung »Rolf Dvoracek. Die Suche nach dem perfekten Augenblick. Bautzen in Fotografien aus sechs Jahrzehnten« bis 26. Juni 2016. Das fotografische Gewerbe in Bautzen nahm in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine bemerkenswerte Entwicklung. Die Fotografen spezialisierten sich auf verschiedene Arbeitsgebiete wie die Atelier-,
Presse-, Dokumentar- und künstlerische Fotografie. Der Bogen spannte sich dabei von der im Fotostudio betriebenen Gebrauchsfotografie bis hin zur Fotografie mit künstlerisch ambitioniertem Bildprogramm. Eigene Ateliers betrieben und betreiben unter anderem Rudolf Johannes Meister, Manfred Friedel, Uwe Schmidt und Annett Scholz-Michalowski, mit der Anfertigung von Passbildern sowie Porträtaufnahmen und Gruppenbildnissen als Schwerpunkte ihrer Arbeit. Auf der Suche nach dem perfekten Augenblick waren und sind die Pressefotografen Kurt Heine, Rolf Dvoracek, Matthias Bulang und Carmen Schumann, um das öffentliche und gesellschaftliche Leben insbesondere in der Stadt und im Kreisgebiet von Bautzen im Bild festzuhalten. Der Pflege der Stadtbildfotografie verschrieben sich die Bilddokumentare Oskar Kaubisch und Eberhard Schmitt, welche ihre Arbeit mit der Kamera vorzugsweise in den Dienst der Denkmalpflege stellten. Während der Wirkungskreis dieser Fotografen weitgehend lokal und regional begrenzt blieb, fanden die Fotografen, die sich der künstlerischen Fotografie verschrieben, überregionale Anerkennung: Rudolf Hartmetz, Jürgen Matschie, Michael Vogler, Jan Wenzel und Evelyn Richter. Während Wenzel mit seinen »Automatenbildern« für Aufsehen sorgte, gab Richter, die mit ihrer Kamera unvoreingenommen und wirklichkeitsbezogen operierte, der künstlerischen Fotografie in der DDR wichtige Impulse.
Verfasser: Xonia Sax | erstellt am 16.05.2016
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