Deutschlands einziger Hersteller für Papp-Ostereier kommt aus dem Erzgebirge

Nein, die Ostereier kommen nicht vom Osterhasen, oder vom Osterküken, oder vom Osterlamm. Die Ostereier werden schon seit vielen Jahrzehnten im Erzgebirge hergestellt. In Ehrenfriedersdorf befindet sich der einzige Hersteller für Papp-Ostereier in Deutschland.
Jedes Jahr produziert das Unternehmen zwischen August und März zirka eine Million Papp-Ostereier – in Handarbeit. Für
jeden das richtige Ei.
Papp-Eier in edler Goldoptik, Papp-Ostereier mit traditionellen oder mit Disney-Motiven, große oder auch kleine Eier – bei der aktuellen Palette gibt es mit 800 Motiven fast nichts, was es nicht gibt. Millionen Eier verlassen jährlich das Unternehmen in alle Welt. Mehr als zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Jedes Ei ist auf die entsprechenden regionalen Eigeschaften abgestimmt. „In Schweden kennt man zum Beispiel den Osterhasen nicht.“, erklärt Geschäftsführerin Bettina Nestler. Hier steht Ostern eng in Verbindung mit Küken und Hühnern. In Frankreich wiederum heißt es, je bunter desto besser, während hierzulande eher klassische Motive und Farben gefragt sind.
„Unsere Papp-Ostereier werden zum großen Teil in Handarbeit gefertigt. Der Produktionszyklus besteht aus 12 einzelnen Schritten. Damit dauert es zirka sechs bis acht Wochen, ehe ein Ei fertig ist“, so die Chefin. Das Resultat sind hochwertige Papp-Ostereier, die vielseitig genutzt werden. Sie sind als Deko-Artikel, Spielwaren-Verpackung oder in Confiserien erhältlich.
Verfasser: Xonia Sax | erstellt am 01.04.2017
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Heimische Lebensmittel auf einen Klick!

Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt eröffnet neues Online-Portal für regionale Lebensmittel. REGIONALES.SACHSEN.DE ist nun online. Die Webseite bietet dem Verbraucher einen praktischen Weg, bewusst und regional Lebensmittel zu kaufen. Es wird auf eine verstärkte Regionalvermarktung gesetzt. „Ich wünsche mir eine rege
Nutzung dieses Onlineportals durch die Anbieter regionaler Produkte und eine große Anzahl an Verbraucher-‚Klicks‘. Denn für eine stärkere Regionalvermarktung müssen sich Angebot und Nachfrage gleichermaßen entwickeln“, sagte Minister Schmidt. „Gerade weil wir in einer von Globalisierung geprägten Zeit leben, gibt es bei den Verbrauchern wieder den deutlichen Wunsch nach Authentizität, Echtheit, Tradition und Heimat. Auch das Umweltbewusstsein sowie der Nachhaltigkeitsgedanke werden für viele Menschen immer wichtiger“, so der Minister. Regionale Firmen profitieren durch mehr Aufmerksamkeit auf ihre Produkte. Arbeitsplätze im ländlichen Raum können gesichert werden. „Die Synergien für alle Beteiligten liegen auf der Hand“, sagte Schmidt. Die Plattform bündelt und verbindet bereits vorhandene Aktivitäten zur Vermarktung regionaler Lebensmittel. Außerdem gibt es eine Vielzahl an sächsischen Spezialitäten, die mitsamt Anbietern auf der Seite aufgelistet sind. „Mit der engagierten Unterstützung der TourismLandwirtschaftsminister Thomas Schmidt eröffnet neues Online-Portal für regionale Lebensmittel. REGIONALES.SACHSEN.DE ist nun online. Die Webseite bietet demVerbraucher einen praktischen weg, bewusst und regional Lebensmittel zu kaufen. Es wird auf eine verstärkte Regionalvermarktung gesetzt. „Ich wünsche mir eine rege Nutzung dieses Onlineportals durch die Anbieter regionaler Produkte und eine große Anzahl an Verbraucher-‚Klicks‘. Denn für eine stärkere Regionalvermarktung müssen sich Angebot und Nachfrage gleichermaßen entwickeln“, sagte Minister Schmidt. „Gerade weil wir in einer von Globalisierung geprägten Zeit leben, gibt es bei den Verbrauchern wieder den deutlichen Wunsch nach Authentizität, Echtheit, Tradition und Heimat. Auch das Umweltbewusstsein sowie der Nachhaltigkeitsgedanke werden für viele Menschen immer wichtiger“, so der Minister. Regionale Firmen profitieren durch mehr Aufmerksamkeit auf ihre Produkte. Arbeitsplätze im ländlichen Raum können gesichert werden. „Die Synergien für alle Beteiligten liegen auf der Hand“, sagte Schmidt. Die Plattform bündelt und verbindet bereits vorhandene Aktivitäten zur Vermarktung regionaler Lebensmittel. Außerdem gibt es eine Vielzahl an Sächsischen Spezialitäten, die mitsamt Anbietern auf der Seite aufgelistet sind. „Mit der engagierten Unterstützung der Tourismusstrukturen ist es gelungen, einen fundierten Überblick sächsischer Köstlichkeiten zusammenzutragen und diese mit Wort und Bild aufzuarbeiten. Für das kulinarische Image des Freistaates Sachsen gibt es jetzt ein Aushängeschild, welches mit den Produzenten verknüpft noch weiter qualifiziert werden soll“, so der Minister abschließend.
Iniziiert wurde das Verbraucherportal vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG). usstrukturen ist es gelungen, einen fundierten Überblick sächsischer Köstlichkeiten zusammenzutragen und diese mit Wort und Bild aufzuarbeiten. Für das kulinarische Image des Freistaates Sachsen gibt es jetzt ein Aushängeschild, welches mit den Produzenten verknüpft noch weiter qualifiziert werden soll“, so der Minister abschließend.
Iniziiert wurde das Verbraucherportal vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG).
Verfasser: Xonia Sax | erstellt am 24.03.2017
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Jazztage Dresden

Die Jazztage Dresden werden verlängert
Die Planungen und Vorbereitungen für die Dresder Jazztage laufen schon jetzt auf Hochtouren
Während das Festivalprogramm noch nicht vollständig feststeht, werden an etlichen Stellen Rahmengegebenheiten geprüft, gegebenenfalls verändert und fixiert. Dieses Jahr findet das Jazzfestival vom 2. bis 26. November 2017 statt. Im letzten Jahr waren es nur 10 Tage. Dieses
Jahr gibt es 3 Wochen lang Konzertprogramm aus aller Welt.
Wider erwarten verändert sich die Gesamtanzahl an Konzerten voraussichtlich nicht, sie orientiert sich im Bereich des letzten Jahres. Mit diesem neuen Format wird es keine Konzertüberschneidungen mehr geben. Wer möchte kann über die drei Wochen jedes Konzert des Festivals sehen.
Die Anzahl der verschiedenen Künstler steigt im Gegensatz zu den vergangenen Jahren. Die Festivalveranstalter bieten so eine größere Anziehungskraft für Musikliebhaber. Die wichtigsten Daten sowie einige Highlights für das Festival stehen nun also fest.
Weitere Infos und Kartenvorverkauf: www.jazztage-dresden.de
Verfasser: Xonia Sax | erstellt am 20.03.2017
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Neue Intendanz für das Europäische Zentrum der Künste Hellerau

Die durch den Dresdner Stadtrat eingesetzte Findungskommission zur Neubesetzung der Intendanz im Europäischen Zentrum der Künste Hellerau ab der Spielzeit 2018/19 war erfolgreich. Aus den 23 eingegangenen Bewerbungen einigte sich die Findungskommission unter dem Vorsitz der Bürgermeisterin für Kultur und Tourismus, Annekatrin Klepsch, einstimmig auf eine zukünftige Intendantin.
Die Kulturbürgermeisterin wird dem Stadtrat Carena Schlewitt als Intendantin vorschlagen. Frau Schlewitt leitet seit 2008 die Kaserne Basel, ein Zentrum für die freie zeitgenössische Theater-, Tanz- und Performanceszene sowie für Musik in der Nordwestschweiz. Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch dazu: "Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, mit Carena Schlewitt nicht nur eine erfahrene Theaterfrau mit Leipziger Wurzeln für Dresden zu gewinnen, sondern auch eine Intendantin, die eine besondere Expertise und Affinität für Künstler in Osteuropa mitbringt. Es ist die Chance, das EZKH ab 2018 noch stärker an der Schnittstelle von Dresdner Stadtgesellschaft und internationaler Wahrnehmung sowie als Ort des Tanzes, der Performing Arts und der Neuen Musik zu positionieren. In der Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2025 wird das EZKH eine wesentliche Rolle spielen. Ich danke der Findungskommission für ihre konstruktive Arbeit." Carena Schlewitt: „Ich freue mich sehr über die Herausforderung, das Europäische Zentrum der Künste Hellerau ab 2018 programmatisch zu gestalten. Mich interessieren insbesondere die spannende und wechselvolle Geschichte des Hauses, seine künstlerisch internationale und interdisziplinäre Ausrichtung sowie die Verankerung in der Region und in Richtung Tschechische Republik, Polen und Osteuropa.“ Die Besetzung der Intendanz des EZKH muss noch durch den Dresdner Stadtrat bestätigt werden. Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch wird Carena Schlewitt der Dresdner Öffentlichkeit im Rahmen einer Pressekonferenz am 21. Oktober vorstellen. Zur Person: Carena Schlewitt, geboren 1961 in Leipzig, ist seit 2008 Künstlerische Leiterin der Kaserne Basel, das Zentrum für Performings Arts und Musik in Basel. Seit 2012 ist Carena Schlewitt die Künstlerische Leiterin des neu gegründeten internationalen Theaterfestivals Basel, das biennal in Basel stattfindet. Sie studierte Theaterwissenschaften an der Humboldt Universität Berlin u. arbeitete 1985-1993 an der Akademie der Künste in Ost-Berlin u. bis 1999 am Podewil sowie beim Festival Theater der Welt 1999, Berlin. 1999 bis 2003 wirkte sie als Dramaturgin und stellvertretende künstlerische Leiterin am Forum Freies Theater (FFT) Düsseldorf. 2003 bis 2008 war sie Theaterkuratorin und stellvertretende künstlerische Leiterin am Berliner Theater Hebbel am Ufer (Hau). Sie war Mitbegründerin des Festivals „reich&berühmt“ u. konzipierte „city mapping“ für das Festival Theater der Welt 2002 in Düsseldorf. Schwerpunkte ihrer Arbeit waren u.a. die Auseinandersetzungen des Theaters mit den Transformationsprozessen in Ostdeutschland u. Osteuropa und die Entwicklung des Theaters in Polen, Frankreich u. Italien, sowie der Live Art u. Performance-Kunst. 2007 kuratierte sie das Festival „Umweg über China“. Schlewitt war in diversen Jurys tätig, u.a. für das Festival „Impulse“; für das deutsch-polnische Expertengremium der Kulturstiftung des Bundes; für das Programm „Doppelpass“ der Kulturstiftung des Bundes, für die „Swiss-Chinese Cultural Explorations“ der Stiftung Pro Helvetia, für die Schweizer Tanztage 2011. Sie ist Mitglied der Fachkommission der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. 2006 wurde Schlewitt mit dem Polnischen Verdienstkreuz in Gold ausgezeichnet.
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Sechs sächsische Buchhandlungen für Preis der Bundeskulturministerin nominiert

Sachsens Kunstministerin Stange: „Kleine Buchläden fördern Literatur von regionalen Autoren“ Sachsens Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange gratuliert den sechs privat betriebenen Buchhandlungen aus Sachsen, die in diesem Jahr mit über hundert weiteren aus dem Bundesgebiet für den Deutschen Buchhandlungspreis 2016 nominiert wurden. Den Preis lobt Bundeskulturstaatsministerin
Monika Grütters jährlich aus. „Ich freue mich sehr über diese Nominierung der sechs kleinen Buchhandlungen. Schon die Vorauswahl ist eine Anerkennung für die aufwendige und vielfältige Arbeit der Inhaber. Ich wünsche den Nominierten viel Erfolg in dem Wettbewerb“, erklärt Ministerin Stange. Die inhabergeführten Buchläden seien etwas ganz Besonderes, weil sie oft eine spezielle Atmosphäre zum Schmökern, Verweilen und Kaufen schafften. Es gebe ein sehr persönliches und langjähriges Verhältnis zwischen Buchhändlern und Kunden. Gerade weil sich die Buchhandlungen spezialisiert hätten, werde so auch die Begeisterung für das Lesen geweckt, seien die Läden eine wichtige Alternative zu den Buchhandlungsketten. Oft würde neben dem Buchverkauf noch ein aufwendiges Veranstaltungsprogramm organisiert, das von der Liebe zur Literatur motiviert sei. Kunstministerin Stange erklärt: „Die Inhaber haben mit ihrer Buchhandlung oft ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und schaffen so ein kulturelles Kleinod in ihrem Ort. Sie sind Fundgrube, Leseort und Treffpunkt. Diese Läden bieten vor allem in kleineren Städten und in Stadtteilen jenseits der großen Zentren kulturelle Angebote in Ergänzung zur öffentlich geförderten Kultur. Sie sind unverzichtbar für die Förderung der Literatur von regionalen Autoren.“ Die Jury für den Deutschen Buchhandlungspreis mit Vertreterinnen und Vertreter aus dem Verlagswesen, der Medien, der Kurt Wolff Stiftung, des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. sowie Schriftsteller und Literaturexperten hat unter den 500 eingereichten Bewerbungen 118 Buchhandlungen für die Preisverleihung nominiert. Der Preis wird am 5. Oktober 2016 in Heidelberg verliehen. Die ausgezeichneten Buchhandlungen erhalten ein Gütesiegel, das mit Preisgeldern in Höhe von 25.000 Euro, 15.000 oder 7.000 Euro verbunden ist. Aus Sachsen sind folgende Buchhandlungen nominiert: - Lessing und Kompanie, Chemnitz
- BuchHaus Loschwitz, Dresden
- Buchhandlung SeitenBlick, Leipzig
- Bührnheims Literatursalon GmbH, Leipzig
- Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Leipzig
- Buchhandlung Findus, Tharandt Schon im letzten Jahr waren neun inhabergeführte Buchhandlungen aus Sachsen mit dem Buchhandlungspreis der Bundeskulturministerin ausgezeichnet worden.
Verfasser: Sigrid Sörvis | erstellt am 30.09.2016
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20 Jahre Sächsische Akademie der Künste

Die sächsische Kunstministerin, Dr. Eva-Maria Stange, hat der Sächsischen Akademie der Künste bei einer Festveranstaltung im Dresdner Landhaus zum 20-jährigen Bestehen gratuliert: „Wir sind der Sächsischen Akademie der Künste sehr dankbar, dass sie aktiv Debatten zur aktuellen Situation unserer Gesellschaft und den Diskurs über das, was ihre Identität,
ihre kulturelle Konstitution und ihre Zukunft ausmacht, begleitet. Die Akademie tritt für Weltoffenheit ein und unterstützt das Engagement der von den Kultureinrichtungen getragenen Initiative für ein weltoffenes Dresden. In ihrem Appell, die Probleme zu lösen, indem Sorgen und Fragen mit Sorgfalt und Verantwortung von Stimmungen, Ressentiments und dem Schüren von Ängsten getrennt werden, hat die Akademie wichtige Akzente gesetzt“, unterstrich Dr. Stange in ihrer Rede. „Ich wünsche der Akademie, dass sie auch in ihrem dritten Jahrzehnt ihre kulturelle und ästhetische Beratungskompetenz immer wieder in das Geschehen im Freistaat Sachsen einbringt.“ Die Kunstministerin bezeichnete die Sächsische Akademie der Künste als unverzichtbareren Bestandteil der kulturellen Infrastruktur Sachsens. Sie sei dabei keine Förderinstitution für die allgemeine Kunst- und Kulturförderung, denn diese Aufgabe würden im Freistaat auf regionaler Ebene die Kulturräume wahrnehmen, überregional liege dies in den Händen der Kulturstiftung des Freistaates. Die Trias der Unterstützung sächsischer Kulturpolitik wird ergänzt durch den Sächsischen Kultursenat, der der kulturpolitischen Beratung der Staatsregierung diene. Die Akademie wiederum sei ein Forum, das deutlich stärker eine Verwurzelung in die verschiedenen Kunstsparten unterhalte. Dr. Stange: „Zu Zeiten unserer krisengeschüttelten, komplexen Welt erleben wir, dass diese Institutionen gemeinsam ihrer jeweiligen Verantwortung gerecht werden und deutliche Zeichen für Toleranz und Mitmenschlichkeit setzen, für unsere Grundwerte schlechthin.“ Die 1996 als Einrichtung des Freistaates Sachsen gegründete Sächsische Akademie der Künste ist die jüngste der auf Länderbasis bestehenden Akademien der Künste in Deutschland. In der politischen Umbruchzeit nach 1989/90 regten Künstler und Kunsttheoretiker, unter ihnen der Publizist und Essayist Friedrich Dieckmann, der Bildhauer Wieland Förster, der Musikvirtuose Ludwig Güttler, der Schauspieler Friedrich-Wilhelm Junge und der Kunsthistoriker Werner Schmidt, die Schaffung einer Akademie der Künste an, um die „Freiheit und Anspruch der Kunst gegenüber Staat und Gesellschaft“ zu vertreten, die Überlieferungen des sächsischen Kulturraums zu pflegen und die Öffentlichkeit mit dem Werk der Mitglieder und mit aktuellen künstlerischen Entwicklungen des In- und Auslandes bekannt zu machen.
Verfasser: Xonia Sax | erstellt am 17.06.2016
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